2010-heute

2010

Eine Wurfzettelwerbung brachte 4 neue Mitglieder. Die Arge-Hammerschmiede führt zum ersten Mal ein Maibaumfest am Pappelweg durch, ein voller Erfolg. Eine Erneuerung des Siedlervereins kommt gedanklich auf. Vor allem wird auch auf die Verwendung des Vereinskapitals aufmerksam gemacht. Siedlerfest und Ausflug waren erfolgreich. Beim Ausflug war das Wetter sehr schlecht.

2011

Der Kauf des bisher gepachteten Grundstücks zwischen Kirschen- und Kastanienweg wird wieder einmal ins Spiel gebracht. Es laufen Finanzierungsüberlegungen und Gespräche mit der Stadt Augsburg (bisheriger Eigentümer). Dabei hat sich ein recht interessantes Angebot der Stadt Augsburg abgezeichnet in dem nur etwa die Hälfte des Kaufpreises sofort, der Rest in überschaubaren Jahresbeträgen zu bezahlen wären. Eine Mirtgliederbefragung sowie eine außerordentliche Mitgliederversammlung brachte die Entscheidung zum sofortigen Kauf des Grundstücks zutage. Dies wurde dann auch zum Jahresende durch die damaligen Vorstände, die Herren Harald Strixner und Klaus Ullmann vollzogen. Erstmals mußte der seit vielen Jahren durchgeführte Siedlerausflug mangels Beiteiligung abgesagt werden.

2012

Nachdem Harald Strixner aus persönlichen Gründen nicht mehr als Siedlungsvorstand zur Verfügung stand, war die Suche nach einem „Neuen“ wieder voll entbrannt.. Peter Grau hat sich dann bereit erklärt, für dieses Amt zu kandidieren und wurde auch zum neuen Vorsitzenden gewählt. Auf dem Siedlerhof gab es eine umfangreiche Baumschnittaktion und auch das Siedlerfest kam gut an. Ab Mai wurde jeweils am Montagabend ein Montagstreff mit Schafkopf spielen eingeführt und ist seit dieser Zeit fester Bestandteil. Der Siedlerausflug wurde zum Besuch des Weihnachtsmarktes in Spalt umfunktioniert. Leider wenig Teilnehmer aber ein sehr schöner Ausflug.

2018

Am Samstag, den 28.07. 2018 haben wir unser diesjähriges Siedlerfest gefeiert. Die vielen logistischen Vorbereitungen, der Auf- und Abbau der Zelte, Biertisch-Garnituren, Wasseranschluss, Beleuchtung, Verkaufsstände usw. haben uns auch heuer wieder sehr gefordert. So ein Fest ist eben nur dann möglich, wenn viele zusammenhelfen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen.

Der Wettergott hat uns nicht ganz im Stich gelassen: trotz schlechter Prognose mit Gewitter und Starkregen in der Region sind nur einige kleinere Windböen aufgetreten, die Temperatur war hochsommerlich warm und etwas schwül. Leider war im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Besucherrückgang zu verzeichnen. Trotzdem war es ein gelungenes Fest, das gute Gelegenheit bot, sich bei günstigen Preisen bei Kaffee und Kuchen nett zu unterhalten, der Musik zu lauschen und einen angenehmen Nachmittag und Abend zu verbringen. Wer Hunger bekam, konnte zwischen frisch gegrilltem Spanferkel, Steckerlfisch, Bratensülze und weiteren Speisen wählen. Auch für gut gekühlte Getränke (Bier, Wein, Limonade, Wasser usw.) war bestens gesorgt.

An dieser Stelle sei noch einmal besonders allen Helfern, den Kuchenspendern und allen Personen gedankt, die zum Gelingen des Festes beigetragen. Unser Dank gilt auch allen Vereinsmitgliedern und sonstigen Gästen aus der Hammerschmiede, Firnhaberau und dem Rest der Welt, die unser Fest mitgefeiert haben.

2019

Bericht über die Feier zum 70-jährigen Bestehen der Siedlergemeinschaft Hammerschmiede-West im Juli 2019:

Zum 70-jährigen Bestehen unseres Vereins, lockte das Siedlerfest mit besonderen Attraktionen zahlreiche Besucher zu den Festzelten zwischen Kirschen- und Kastanienweg. Doch beim Aufbau der Zelte und den sonstigen Vorbereitungen war die Stimmung etwas gedrückt. Die Wetter-Prognose ließ nichts Gutes ahnen:

 

Doch trotz der üblen Vorhersage war uns Petrus gewogen, und so begann bereits um 14.00 Uhr pünktlich bei angenehmer Temperatur und ohne Regen unser ökumenischer Festgottestdienst. Die Pfarrer Manfred Krumm und Hans Borchardt zelebrierten diesen gemeinsam und würdigten dabei auch die Verdienste des Vereins. Unterstützt wurden sie vom Taufchor der Pfarrei Christkönig, der für die musikalische Begleitung sorgte. So konnten die zahlreichen Besucher einen würdigen Gottestdienst feiern.

 

Im Anschluss daran gab es Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen, der von fleißigen Siedlerfrauen (und -Männern?) gespendet worden war. So verging der Nachmittag wie im Fluge und der Vorhersage zum Trotz ließ sich sogar die Sonne blicken und lachte derart heiß vom Himmel, das wir von den Zelten sogar die Rückwand entfernen mussten und damit für etwas Durchzug gesorgt war. Für die Kleinen war auch gesorgt: neben dem Festplatz war eine Hüpfburg aufgebaut, die für Begeisterung bei den Kindern sorgte.

 

Um 17.00 Uhr hielt unser 1. Vorsitzender, Herr Peter Grau, seine Rede zur Vereinsgeschichte. Er betonte die besondere Leistung der bisherigen Vorsitzenden. Außerdem hob er hervor, dass dem Verein das soziale und harmonische Miteinander in der Hammerschmiede besonders am Herzen läge: „die Siedlergemeinschaft Hammerschmiede West wird ihren Anteil zu Frieden, guter Nachbarschaft und freundschaftlicher Verbundenheit im Stadtteil beitragen.“

Anschließend sprach als Vertreter der Stadt Augsburg und des Oberbürgermeisters der Kulturreferent und Stadtrat Herr Thomas Weitzel sein Grußwort. Danach beglückwünschte uns noch Herr Karlheinz Gruber vom Landesvorstand München-Land/Schwaben des Eigenheimerverband Bayern e.V. und wünschte uns weiterhin viel Erfolg.

 Peter Grau                                     Thomas Weitzel                                 Karlheinz Gruber

 

Gegen 18.00 Uhr begann der vergnügliche Teil mit dem Alleinunterhalter Adrian Marko, bekannt unter dem Namen „Ati – Ihr Musiker“, der für beste musikalische Unterhaltung sorgte. Zeitgleich begann auch zur Freude der Gäste der Verkauf der leckeren Speisen wie Schweinshaxen, gegrillter Fisch, gegrillte Würstchen, Gemüse-Lasagne und und und … Es war für jeden Geschmack etwas dabei.

„Ati – Ihr Musiker“ sorgte für schwungvolle Unterhaltung.

 

Während des Festes wurden noch einige Mitglieder durch den 1. Vorsitzenden geehrt. Diese erhielten zum Dank für ihre langjährige Mitgliedschaft ein kleines Präsent.

Um 22.30 Uhr folgte dann die nächste Attraktion: ein gigantisches Feuerwerk, welches die Zuschauer begeistert hat. Man kann dieses Erlebnis leider nicht adäquat im Bild oder Video festhalten, man muss es selbst erlebt haben. Das Publikum dankte mit einem tosenden Applaus.

Doch auch nach dem Feuerwerk war noch nicht Schluss. „Ati“ heizte noch einmal musikalisch ein und am Ende entlockte ihm das Publikum noch einige Zugaben. Doch selbst jetzt war das Fest noch nicht zu Ende: es wurde, natürlich etwas gedämpft, noch bis in die Nacht hinein gefeiert. Der Wettergott meinte es bis zum Schluss gut mit uns, aber wegen der schlechten Vorhersage wurden dann vorsichtshalber noch in der Nacht die Zeltplanen abgebaut und im Carport gelagert.

Am nächsten Morgen, bei nach wie vor trockenem Wetter, wurde der restliche Abbau der Gerätschaften vorgenommen. Gegen Mittag gab es noch ein gemeinsames Reste-Essen für die Helfer, dann kehrte wieder Ruhe ein im Siedlerhof und …

… es begann endlich zu regnen.

 

Unser Dank gilt allen Gästen für den zahlreichen Besuch und besonders auch allen Helferinnen und Helfern, die durch ihren unermüdlichen Einsatz dieses Fest überhaupt erst möglich gemacht haben.

 

Robert Scheck